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La Ola- Amy

Nun habe ich Euch bei meinem Winterkleid Ronja schon gezeigt, wie ich die Reste von meinem geliebten La Ola-Jersey von Stoff und Liebe verarbeitet habe, aber ich hab Euch noch nicht gezeigt, was ich eigentlich aus dem Stoff genäht habe. Ich mag zur Zeit Shirts mit Raglanärmeln sehr und so habe ich das Raglanshirt „Amy“ von Pattydoo genäht. Das Schnittmuster bekommt Ihr kostenlos, wenn Ihr euch bei Pattydoo für den Newsletter anmeldet.

Das Shirt ist hinten etwas länger als vorn und insgesamt recht weit geschnitten. Ich habe mir lange Ärmelbündchen und einen breiten Saumbund drangenäht. Ich finde das Türkis der Ärmel gibt einen schönen Kontrast zu dem sehr dynamisch wirkenden La Ola-Jersey. Der Stoff war ein „Lustkauf“. Ich hatte ihn eigentlich für meine Kinder gekauft, aber er gefiel mir dann so, dass ich etwas für mich daraus genäht habe. 😉

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20171025_110614Raglanärmel beginnen nicht wie normale Ärmel an der Schulter, sondern schon am Halsausschnitt. Sie sind dadurch sehr bequem zu tragen. Mein Mann möchte nur noch Shirts mit dieser Ärmelvariante tragen.

Ich finde Raglanshirts auch für Nähanfänger gut geeignet, weil man am Ärmel eben auch nur gerade Nähte hat. Die Armkugel normaler Shirts braucht da schon ein kleines bisschen Übung, damit nichts verrutscht.

Das Shirt ist ingesamt auch recht schnell genäht. Ich trage es sehr gerne und musste es sogar ein zweites Mal nähen, weil sich eine Bekannte sofort in das Shirt verliebt hat.  🙂 Wie gefällt es Euch?

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Wasserfallshirt – Streifen gehen immer

An diesen wunderschönen goldenen Oktobertagen habe ich mich dazu hinreißen lassen ein Wasserfallshirt aus Viskosejersey für mich zu nähen. Dabei ist der luftige und kühle Viskosejersey ja eher etwas für den Frühling oder den Sommer. Aber ich liebe Shirts mit Wasserfallausschnitt so sehr und wollte mir so etwas schon lange mal selber nähen. Baumwolljersey eignet sich leider dafür nicht, weil er nicht so schön fällt. Als Schnittmuster habe ich die „Scarlett“ von Pattydoo mit 3/4-Ärmeln genommen.

Um das Ganze noch etwas abzusetzen, habe ich mir noch einfarbige Jerseybündchen drangebastelt. Ich konnte mir lange nicht vorstellen, wie so ein Wasserfallausschnitt genäht wird, aber Ina erklärt das in ihrem Nähviedeo wirklich sehr gut. Das gute Stück war relativ schnell genäht. Der Viskosejersey ist nur etwas „eigen“ und verrutscht gerne unter der Maschine. Beim Zuschneiden von Streifenstoff muss man immer sehr aufpassen, dass die Streifen bei Vorder- und Rückenteil gleich und gerade sind. Ich lege mir immer das erste, schon zugeschnittene Teil daneben, bevor ich das zweite Teil zuschneide und richte das Schnittmuster so aus, dass sie unten mit dem gleichen Streifen enden. Das Ärmelschnittmuster lege ich ebenfalls so auf den Stoff, dass die untere Kante genau mit einem Streifen abschließt. Wenn man dann beim Zusammenstecken auch genau Streifen auf Steifen steckt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Falls der Stoff zu sehr macht was er will, dann kann man ihn vor dem Zusammennähen mit der Hand oder Maschine mit großen Stichen heften.

Vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust bekommen Euch ein Streifenshirt zu nähen. Ich trage meins jedenfalls sehr gerne und veilleicht habe ich noch ein bisschen Gelegenheit dazu, wenn das Wetter noch so golden bleibt. 😉

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Zwergensachen

Puppenausstattung

Letztes Jahr stand ich in der Vorweihnachtszeit vor der großen Frage, was ich meiner Tochter auf den Gabentisch lege. Mit was macht Mama einer fast 2-jährigen kleinen Frau eine Freude, ohne dass sie den nächstbesten Spielzeugladen rennen muss und irgendetwas zu kaufen, was dann eh nach kurzer Zeit in einer der vielen Rumpelecken verschwindet und nicht wieder angeschaut wird?

Ich beschloss, meine alten Babypuppen vom Dachboden zu holen. Sie hatten natürlich noch die DDR-Strampler an, die ich schon als Baby getragen hatte, nebst einem handgestrickten Pullover aus dieser Zeit. Das war alles nicht nur verstaubt, sondern auch nicht mehr ganz zeitgemäß. (Obwohl ich es aus Nostalgiegründen trotzdem aufgehoben habe. 🙂 )  Also suchte ich im Internet nach Schnittmustern für Puppensachen und wurde auch fündig. Genug Stoffreste sind bei immer vorhanden, also konnte es gleich losgehen.20161124_210144Das Schnittmuster für den Puppenbody habe ich bei Schnabelina gefunden. Ich habe mich total gefreut, dass er so schön geworden ist, denn er war ganz schön frimmelig zu nähen.

20161126_134332Das Schnittmuster für die Hose habe ich bei Hummelhonig gefunden. Die war ganz fix gemacht und trotz dass alles so winzig ist, lies es sich gut nähen. 20161126_134557So sah die Puppe dann angezogen aus.20171018_140923

Sie hat dann auch noch einen Schlafsack und eine Weste erhalten. Das Schnittmuster vom Schlafsack war von Pattydoo, die Weste war eine Eigenkreation. Die Puppenwiege ist noch von meiner Mama. Das Bettzeug hatte mir meine Mama seinerzeit für die Puppen genäht, als ich klein war. Es ist also aus jeder Generation was dabei. 🙂 Meine Oma hat der Puppe noch kleine Söckchen gestrickt. 🙂

20161126_220437Damit war letztes Jahr der Weihnachtsgabentisch gut ausgestattet.

Nun gibt es da noch eine zweite, etwas großere Puppe. Die trägt jetzt die kleinen, selbstgenähten und inzwischen abgelegten Kleidchen meiner Tochter. Doch sie hatte bisher nur abgelegte, gekaufte Hosen an.  Da musste auch noch was Eigenes her.

Nun hatte ich das Glück, dass ich für meine Bloggerkollegin Andrea vom schoenesachen.blog ein Schnittmuster für eine Strampelhose testen durfte. So kam auch die zweite Puppe noch zu einer neuen Hose.

Die Hose hat Taschen und auf den Knien, und auf dem Po Herzchenapplikationen. Ganz niedlich. Die Puppenmama hat bei der Gelegenheit auch gleich noch eine neue Schlafanzughose nach diesem Schnitt bekommen (Allerdings ohne Taschen und Applikationen).

Bei Gelegenheit werde ich der großen Puppe auch noch einen  Body nähen. Der, den sie an hat, ist nämlich auch nur ein gekaufter. 😉

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Winterkleid Ronja

Ich habe endlich die Zeit gefunden mal wieder etwas für mich zu nähen. Diesmal hatte es mir das Schnittmuster für das Sweatkleid „Ronja“ von Pattydoo angetan. Ich habe lange mein Stoffregal rauf und runter überlegt welchen Stoff ich dafür nehme, aber zum Glück war letzte Woche Stoffmarkt. Da fand ich einen wunderschönen Alpenfleece. Zuhause fielen mir dazu noch Reste von meinem geliebten „La Ola“-Stoff von Stoff und Liebe in die Hände, der farblich dazu passt. Heraus kam dieses schöne warme Winterkleid.20171012_160907Bei den seitlichen Einsätzen habe ich den LaOla-Jersey mit einem dünnen Sommersweat verstärkt. Ich hatte die Befürchtung, dass es sonst zu labberig wird. An den Raglanärmelnähten habe ich Paspel angebracht. Ich fand die geben einen schönen Kontrast. Die Taschen sind eine Eigenkreation. Laut Schnittmuster waren Leistentaschen vorgesehen, aber ich liebe diese runden Taschen so. Die Covernähte sind eine schöne Zierde.

Der V-Ausschnitt an der Kapuze lies sich leichter nähen als ich gedacht hätte. Der Stoff ist wunderbar warm und kuschelig. Für mich kann jetzt die kalte Jahreszeit kommen. 😉

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