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Bunte Yogashorts für den Sommer

20180530_113736Als ich diese Woche bei über 30°C im Yogaraum saß, war ich eine der Wenigen, die noch in langen Leggins trainierte. Dabei sind Yogashorts doch eigentlich keine große Sache, dachte ich mir. Zuhause ist mein Zeitplan gerade eng gestrickt mit Urlaubsvorbereitungen, Frühjahrsputz (ich weiß, damit bin ich spät dran 😉 ), der Arbeit und allem man was sonst an Terminen noch gerne vor dem Urlaub erledigt. Den Gedanken, dass mich meine Nähmaschine in dieser Woche noch einmal sieht, hatte ich schon verworfen. Als ich meinen Frühjahrsputz erledigt hatte, packte mich aber doch der Ehrgeiz mich noch an so eine Yogashorts zu setzen. Ich kramte ein Schnittmuster aus der Ottobre Woman 2/2015 raus. Das wollte ich als Grundschnitt nehmen und dann am Bund und an den Beinen einfach Bündchenabschlüsse dran nähen. Die Hose war wirklich schnell genäht. Sie war mir aber als Yogahose zu wenig „pumpig“, sondern lag eng an.20180530_113520 Also habe ich sie an meine Mama verschenkt und gleich noch eine zugeschnitten. (Den Stoff kennt ihr schon. Es war das Reststück von diesem Kleid.) Diesmal habe ich an den Seitennähten 3cm zugegeben.20180530_113053 Die Bündchen habe ich genauso groß zugeschnitten wie bei der ersten Hose. Das bedeutete natürlich, dass ich das Bündchen beim stecken und beim einnähen deutlich mehr dehnen musste. Ich hatte erst kurz überlegt ob ich Falten einnähe, aber es klappte auch ohne.20180530_113620 Vielleicht probiere ich die Faltentechnik bei der nächsten Hose aus. Die würde ich dann noch ein Stück weiter machen. Jetzt bin ich erstmal bestens gerüstet für die nächste sommerliche Yogastunde.

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Obst- und Gemüsebeutel – Die Suche nach einer Plastiktütenalternative

20180516_141107Vor einiger Zeit wurden in Supermärkten die Plastiktüten weitestgehend abgeschafft. Ich habe seit Jahren immer ein oder zwei Stoffbeutel in meiner Handtasche, die ich für den kleinen Einkauf dann immer schnell zu Hand habe. Leider wurde in den Supermärkten noch keine Alternative zu den kleinen Plastikbeuteln in der Obst-und Gemüseabteilung eingeführt. Papiertüten für Obst und Gemüse stehen bisher nur im gut sortierten Bioladen bereit. Ich habe daher erstmal begonnen mein Obst und Gemüse lose einzukaufen, also das lästige Plastiktütchen einfach wegzulassen. Das hatte den angenehmen Effekt, dass es an der Kasse mit mehr Achtsamkeit auf die Waage gelegt wurde. Aber spätestens bei größeren Mengen Tomaten oder Äpfeln wird es schwierig, da diese dann ständig von der Waage kullern. Es musste eine andere Idee her. Ich habe ein Baumwollbeutelchen mit Zugband und einem Sichtfenster aus Tüll genäht.

Sieht auf alle Fälle besser aus, als eine Pastiktüte und macht für die Obst-und Gemüselagerung zuhause echt was her. 😉 Jedoch habe ich einen guten Kritiker zuhause. Mein Mann besah sich den Beutel und meinte:“ Der ist doch viel zu schwer!“ Ich habe das Beutelchen auf die Küchenwaage gelegt: 48 Gramm. Etwas leichter als ein normaler Stoffbeutel (68g), aber für den Einkauf noch keine wirkliche Alternative. Ich beschloss noch ein Beutelchen zu nähen. Diesmal nur aus Tüll.

Dieser wiegt nur 7 Gramm und ist dadurch durchaus einkaufstauglich. Tüll war das leichteste, was mir einfiel. Ich kann mir gut vorstellen, dass man solche Beutelchen auch sicher gut aus den alten Gardinen von Oma nähen kann. 😉 Ich werde jetzt in der Prxis erstmal testen, wie lange sie halten. So ein Tüllbeutelchen hat nur 3 Nähte und ist 10 Minuten fertig genäht. Der Baumwollobstbeutel war etwas aufweniger und hat etwa eine Stunde gedauert.

Habt ihr noch andere Ideen für plasikbeutelfreies Einkaufen? Kennt ihr noch leichte Materialien, die man zu solchen Beutelchen verarbeiten könnte? Meine Ideen sind sicher noch nicht ganz ausgereift, aber durchaus ein erster Schritt zu weniger Plastikkonsum.

Verlinkt bei RUMS.